6. Tag – Wanderung um die Montiggler Seen, Sankt Michael

Die Wettervorhersage für heute war recht viel versprechend, wir hatten uns am Vortag von unserer ausgiebigen Dienstag-Wanderung gut erholt also suchten wir uns eine kleine, nicht zu anstrengende Wanderung wo wir auch nicht zu weit mit dem Auto fahren mußten, fanden diese in einer Wanderung um den kleinen und großen Montiggler See, nahe dem Ort Kaltern wo wir ja am Sonntag bereits waren.

Nach dem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück fuhren Hans und ich knapp vor 10:00 los, nach etwa 45 Minuten waren wir im netten Ort Sankt Michael nahe Kaltern wo wir keine Hinweisschilder für die Montiggler Seen fanden aber dank Google Maps konnten wir doch dahin navigieren. Wir parkten das Auto auf einem Parkplatz, gingen dann die Runde um die beiden Seen, interessant waren einige große Steine die sichtbar von wandernden Gletschern abgeschliffen waren. Die Wanderung war zwar eher ein Spaziergang aber trotzdem sehr nett. Das Wetter war fast ein wenig wie im April, gleich schien die Sonne, dann regnete es trotz Sonnenschein aber es war in Summe so wenig dass wir nicht einmal die Regenjacke anzogen.

Wieder zurück beim Ausgangspunkt setzten wir uns in ein nettes Restaurant gleich am großen Montiggler See wo wir uns etwas zu Trinken bestellten. Da uns der Ort Sankt Michael am Vormittag ganz gut gefallen hatte fuhren wir die paar Kilometer von den Seen dort hin, parkten das Auto bei der Post, gingen bei strahlendem Sonnenschein und spät sommerlichen Temperaturen durch den netten Ort. Hans hatte ein nettes, italienisches Restaurant in einer ganz engen, kurvigen Gasse entdeckt, da uns etwas der Magen knurrte setzten wir uns dort auf einen der wenigen Tische vor dem Lokal. Die Bedienung war recht umgänglich, der Kellner in der Schweiz geboren, sang wie ein italienischer Opernsänger, die Chefin hat 30 Jahre in Kopenhagen gelebt, sprach gut Dänisch also war es eine Multi-Kulti Begegnung 🙂

Von Sankt Michael fuhren wir noch in den Ort Tramin der angeblich dem Traminer Wein den Namen gegeben hat, es zog aber ziemlich starker Sturm mit dunklen Wolken auf so dass wir beschlossen zurück zu unserem Quartier zu fahren. Ich machte in St. Georgen noch einen kurzen Fotostopp um die Kirche, die mir sehr gut gefiel, zu fotografieren. Wir waren dann kurz nach 17:00 wieder zurück im Quartier wo wir Traudl von den Erlebnissen des Tages erzählten, später unsere Spaghetti vom Vortag zusammen assen. Ich schrieb noch dieses Blog, schaute noch UEFA Euro League.

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