12. Tag – Fahrt zum Glen Canyon Nationalpark

Blick auf den Lake Powell

Wir standen kurz nach 08:00 auf und nachdem ich geduscht hatte frühstückten wir erst einmal gemütlich. Nach dem Abwasch und der Morgentoilette fuhren wir um 10:15 vom Campingplatz weg, machten einen kurzen Abstecher zur Lodge wo ich im Post Office die Ansichtskarten einwarf und dann fuhren wir auf dem Highway 63 Richtung Norden, dem Highway 12 Richtung Westen und dann auf dem Highway 89 Richtung Süden. Da wir einiges an Lebensmittel zu besorgen hatten und auch der „Dicke“ mal wieder nach einem „Gas Nozzle“ verlangte machten wir in Kanab, dem nächsten größeren Ort, Halt. Das heutige Wetter war von hochliegenden Wolken gerägt. Wir kauften erst im Supermarkt Lebensmittel, betankten den „Dicken“ und zuletzt machten wir noch einen Abstecher in den Liquor Store um uns etwas vom guten White Zinfandel zu besorgen.

Um 13:00 fuhren wir auf dem Highway 89 weiter Richtung Page weil wir zum Lake Powell fahren wollten. Nach etwa 1 Stunde hatten wir den Bundesstaat Arizona erreicht der nun wieder Pacific Time als Zeitzone hat also hatten wir eine Stunde gewonnen 🙂 Der Anlegeplatz des Ausflugsbootes zur Rainbow Bridge war im Reiseführer bei der Wahweap Marina beschrieben und die Abzweigung vom Highway 89 zur Marina war noch vor Page. Es befand sich gleich eine Kontrollstation dahinter und auf die Frage ob es hier zum Ausflugsboot zur Rainbow Bridge geht erklärte uns die Dame dass wir hier richtig sind und falls wir einen National Park Pass hätten könnten wir auch passieren. Da wir diesen Pass ja schon seit dem Yosemite Nationalpark hatten war dies also kein Problem, wir bekamen von der Dame auch die üblichen National Park Flyer die wir mittlerweile schon fleißig und sorgfältig sammelten 🙂 Wir waren nun im Glen Canyon National Park, hatten bald die Reservierungsstelle für die Bootsfahrt zur Rainbow Bridge gefunden, reservierten für den nächsten Tag gleich die Tour um 08:00, bezahlten die satte Gebühr von 80$ pro Mann und Nase aber die Fahrt würde es hoffentlich wert sein.

Danach suchten wir den Campingplatz, fanden ihn auch problemlos. Nachdem wir unseren Stellplatz mit dem „Dicken“ bezogen und ein wenig Obst gegessen hatten wurde einmal der Boden des „Dicken“ feucht aufgewaschen da sich nach mehr als einer Woche einiges an Schmutz angesammelt hatte den wir durch die Staaten herumfuhren 😉 Danach relaxten wir, ich schrieb dieses Blog weiter.

Um 18:00 kochten wir uns Fischstäbchen mit Mischgemüse dazu, danach mußten wir auch gleich noch das Backrohr putzen weil die Fischstäbchen etwas bröckelten bzw. tropften. Wir saßen dann noch bis 21:00 vor dem Wohnmobil denn ausnahmsweise war es ja sogar mit knapp 30°C recht warm draußen. Zwar hatte unser Nachbar die Country Music recht aufdringlich aufgedreht aber wir ließen uns dadurch nicht sonderlich beeindrucken 🙂 Als es dann aber doch etwas kühler wurde übersiedelten wir in das Wohnmobil wo wir die Klimaanlage aufdrehten damit eine angenehme Temperatur zum Schlafen erreicht wurde. Wir nutzten auch den Vorteil des Full Hookup (Frischwasser und Abwasser am Campingplatz angeschlossen, Elektrizität ebenfalls) um beide noch ausgiebig zu duschen. Um 22:15 war dann Matratzenhorchdienst angesagt.

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