16. Tag – Mesa Verde Nationalpark, Natural Bridges National Monument

Owachomo Natural Bridge

Wir standen um 08:15 auf und da ich etwas Verdauungsprobleme hatte nahm ich vor dem Frühstück Montana Haustropfen zu mir. Draußen war es etwas bewölkt aber auch sonnig mit 24°C. Nach dem Frühstück fuhren wir um 10:15 dann auf dem Highway 160 durch Cortez wo wir feststellten, dass es außer dem Campingplatz, wo wir die vergangenen Nacht verbracht hatten, noch zwei weitere Campingplätze gab, einer war sogar ein KOA gewesen aber nun war es zu spät aber auch irgendwie egal. Wir entdeckten auch eine große Wal Mart (Supermarktkette) die uns für den benötigten Großeinkauf gerade recht war und die wir uns für die Zeit, nachdem wir vom Mesa Verde Nationalpark zurück fuhren, aufhoben.

Die Einfahrt des Mesa Verde Nationalparks hatten wir nach etwa einer halben Stunde Fahrzeit erreichte wobei mir ein kleines Hoppala passierte weil ich der Rangerin bei der Einfahrt statt des National Park Pass die KOA-Karte zeigte, sie 10 Dollar von uns kassieren wollte. Nachdem ich ihr aber die andere Karte gezeigt hatte ließ sie uns reinfahren. Wir mußten noch 15 Meilen bergauf bis zum Visitor Center fahren. Von dort konnte man zwei Schleifen mit mehreren Haltepunkten abfahren wo man sich die Wohnungen der Anasazi (Ureinwohner Amerikas) ansehen konnte. Wir waren dann um 14:15 bei der Wal Mart wo das Einkaufen der Lebensmittel auch noch eine gute Stunde dauerte. Beim Verlassen des Parkplatzes fuhren wir durch eine tiefe Mulde, es macht hinten einen lauten Pumperer, wir mußten mit dem Dicken hinten etwas aufgesessen sein.

Wir verließen die Ortschaft Cortez, fanden den Highway 666 erst beim zweiten Versuch weil der Abzweiger gar so wunzig war. Auf dem Highway 666 fuhren wir bis Monticello das schon wieder in Utah lag und dann ging es auf dem Highway 191 bis Blanding wo unser Dicker mal wieder Benzin eingenozzelt bekam. Wir folgten dann dem Highway 95 Richtung Natural Bridges National Monument, das letzte Stück verlief noch auf dem Highway 275, wir waren um 18:20 beim Visitor Center dass jedoch um 18:00 zusperrte. Außen am Gebäude fanden wir jedoch Informationen sowohl über die Natural Bridges (Naturbrücken) als auch über den Campingplatz den wir dann auch gleich aufsuchten. Stellplätze waren hier genügend vorhanden und das Prozedere der Anmeldung so wie wir es ja schon vom Bryce Canyon kannten also Platz suchen, Eintragen und den Betrag in ein Kuvert deponieren und einwerfen.

Da es ja noch nicht so spät war fuhren wir auch gleich noch die drei Brücken Sipapu, Kachina und Owachomo anschauen. Bei letzterer marschierten wir runter zur Bridge um sie uns auch von unten anzuschauen was besonders eindrucksvoll war. Wir fuhren dann zum Campingplatz zurück und beim Versuch die Außenstiege rauszuziehen merkten wir dann womit wir in Cortez hinten aufgesessen waren 🙁 Die Stiege hatte sich verzogen, ließ sich ohne passendes Werkzeug auch nich auf gleich biegen. Wir tranken dann einmal ein Kummer-Begrüßungsbier, kochten uns dann Burger was in eine ziemliche Fettspritzerei ausartete so dass wir anschließend den Ofen rundherum reinigen mußten. Ich schrieb dann diesen Blog-Eintrag, Fred stöberte in den Reiseführern. Wir gingen dann gegen 23:00 in die Federn.

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