21. Tag – Mount Rushmore, Badlands Nationalpark

Wir standen um 08:15 auf und frühstückten erst einmal gemütlich. Nach dem Abwasch und der Morgentoilette fuhren wir gegen 10:00 los, der Highway 85 brachte uns einmal Richtung Norden bis zum Ort Newcastle wo wir den Dicken erst einmal mit Benzin auffüllten, ich mir eine Zeitung kaufte weil mich interessierte ob die L.A. Lakers die NBA-Meisterschaft gewonnen hatten.

Auf dem Highway 16 fuhren wir dann Richtung Bundesstaat South Dakota und beim Überfliegen der Zeitung las ich, dass die Lakers tatsächlich die Meisterschaft gewonnen hatten und außerdem sowohl Deutschland als auch England bei der gerade stattfindenden Fußball EM rausgeflogen waren. Der Highway 16 brachte uns zum Highway 244 an dem sich der bekannte Mount Rushmore mit den Präsidentenköpfen befindet. Der Eintritt war zwar gratis, dafür mußten wir aber für’s Parken des Dicken 8$ berappen. Wie erwartet waren viele Besucher hier, die Präsidentköpfe hatten wir uns aber größer vorgestellt. Ein kurzer Spazier-Trail führte uns nahe der Köpfe und auch zu einer kleinen Ausstellung über die Entstehung des Monuments.

Nachdem wir uns im Visitor Center unsere obligaten Flyer besorgt hatten fuhre wir auf dem Highway 244 weiter der wieder in den Highway 16 mündete der uns nach Rapid City, einer Stadt mit etwa 65.000 Einwohnern führte. Auf der Interstate I90 fuhren wir dann Richtung Osten bis wir bei Wall auf den Highway 240 abzweigten. Dieser Highway macht eine etwa 20 Meilen lange Schleife durch den Badlands Nationalpark der wieder recht interessant war da inmitten der umliegenden Grasebenen so eine wilde Felslandschaft war. Wir hatten hier in den Badlands auch den östlichsten Punkt unserer Reise erreicht!

Es war schon wieder 18:15 geworden als wir auf dem Interstate I90 weiter Richtung Osten fuhren. Kurz nach Rapid City fuhren wir dann vom I90 ab, suchten uns auf einem Campingplatz eine Bleibe für die Nacht denn es war schon kurz vor 20:00. Wir legten schnell eine Tiefkühl-Pizza ins Backrohr denn mittlerweile knurrte auch schon gewaltig der Magen. Unseren Nachbarn, ein älterer Herr aus Texas den man beim Reden mit seinem texanischen Akzent nur schwer verstand, konnten wir während des Essens beim Waschen seines Wohnmobils beobachten 🙂

Nach dem schnellen Abwasch ging Fred duschen, ich schrieb in der Zwischenzeit an diesem Blog weiter bevor wir bei Bier, Wein und Chips den Tag noch gemütlich ausklingen liessen bevor wir gegen 23:30 müde in die Federn krochen.

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