Bernau

Land:

Niederösterreich

Region:

Mostviertel

Distanz:

15.30 km

Dauer:

5 Stunden 55 Minuten

Höhendifferenz:

426 m

Für heute hatten wir unsere zweite, gemeinsame Wanderung im Jahr 2016 geplant, Hans hatte eine leichte Route von der Ortschaft Bernau (nahe Hainfeld) ausgesucht. Birgit, Dietmar und ich fuhren gegen 08:30 von Gänserndorf mit dem Auto los, es ging durch Wien, über die Südosttangente und die Allander Autobahn gut zu fahren, wir kamen bei strahlendem Wetter kurz nach 10:00 beim Ausgangspunkt in Bernau an wo Hans und Willi schon auf uns warteten.

Nach der Begrüßung zogen wir uns die Wanderschuhe an, gingen ein paar hundert Meter auf der Bundesstrasse entlang, waren aber dann froh diese verlassen zu können weil hier recht viele Motorradfahrer flott unterwegs waren. Es ging dann stetig bergauf, wir wanderten entlang von saftig grünen Wiesen, an Bauernhöfen vorbei, mussten die eine oder andere Kuhweide passieren wo uns die Kühe interessiert beobachteten. Wir kamen dann ziemlich exakt um 12:00 an der urigen Gföhlberghütte auf 825m Seehöhe an wo wir erst einmal eine Weile rasteten. Da es mittlerweile beinahe sommerliche Temperaturen hatte waren wir recht froh sehr viel durch schattige Wälder gehen zu können. Hans und ich gingen vor dem Rest der Gruppe voran, verpassten dann irgendwo eine Abzweigung, fanden uns abseits der Route wieder so dass wir einiges an Weg zurück gehen und ein wenig improvisieren mussten um auf den Rückweg zum Auto zu finden. Es zogen dann immer mehr tief schwarze Wolken auf, wir hofften trockenen Fusses zum Auto zu gelangen, kurz bevor wir dort ankamen sahen wir auf einmal unsere 3 Wanderkameraden vor uns, was für ein Timing! 🙂

Wir zogen uns dann die Wanderschuhe aus, fuhren los um uns noch ein nettes Lokal zu suchen weil das visavis vom Parkplatz leider geschlossen hatte. Als wir an der Bundesstrasse nach links abbiegen wollte entdeckte Dietmar rechterhand ein gelbes Gebäude das wie ein Gasthof aussah also fuhren wir kurz entschlossen dort hin, es war tatsächlich der Landgasthof „Zum Schüller“ wo wir im Freien sehr gut speisten, dabei von einem netten und unterhaltsamen Kellner und seinem jugendlichen Helfer bedient wurden. Während wir im Gasthof sassen hörten wir rundherum immer mehr Donnergrollen, es regnete auch ganz leicht also hatten wir mit unserer Wanderung, wie so oft, ein gutes Timing gehabt.

Es war dann schon nach 18:00 als wir uns wieder voneinander verabschiedeten um die Heimreise anzutreten, wir waren dann gegen 19:45 wieder in Gänserndorf.

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